Warntag

Rödinghausen testet seine Sirenen
Landesweiter Warntag am 11. März auch in der Wiehengemeinde
Wenn am Donnerstag, 11. März, die Sirenen in Rödinghausen aufheulen, brauchen sich die Bürgerinnen und Bürger keine Sorgen um einen Brand oder eine sonstige Gefahrenlage zu machen. Aufmerksam sollten sie trotzdem sein. „Wir beteiligen uns am landesweiten Sirenen-Probealarm, um zu sehen, ob alles einwandfrei und sicher funktioniert“, erklärt Rödinghausens Wehrführer Marcel Breitenfeld.
Wie schon in den Vorjahren werden dabei sämtliche Warnmittel in NRW erprobt. Um 11 Uhr werden zeitgleich in den verschiedenen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet. Dazu zählen unter anderem die Sirenen. Außerdem wird über die Warn-App NINA eine Probewarnmeldung versendet. „Die Bevölkerung soll dadurch darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig es ist, sich mit den Warnsignalen auszukennen“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux.
Ein auf- und abschwellender Heulton warnt die Menschen vor einer Gefahrenlage und fordert dazu auf, einen Hörfunksender einzuschalten, oder auf Durchsagen zu achten, um weitere Informationen zu erhalten. Ein zweimal unterbrochener Dauerton alamiert die Feuerwehr. Eine Entwarnung wird mit einem durchgehenden Heulton signalisiert. Beim Probealarm ertönt abwechselnd der auf- und abschwellende und der durchgehende Heulton.
Auf dem Gebiet der Gemeinde Rödinghausen gibt es derzeit zwei Sirenen. Eine ist auf dem Feuerwehrhaus in Schwenningdorf installiert, die zweite befindet sich auf einem Gebäude am Rennerskamp.
Bild: So kennen viele noch die Sirenen auf Dächern öffentlicher Gebäude. Heute wird mit großen Lautsprechern gewarnt.