Mehr als 30 Sturmeinsätze in Rödinghausen

Feuerwehr und Bauhof befreien Straßen von umgestürzten Bäumen

In der Sturmnacht von Mittwoch auf Donnerstag rückte die Rödinghauser Feuerwehr um 2:35 Uhr zum ersten Einsatz aus. „Ein Baum war auf die Kilver Straße gestürzt“, berichtet Marcel Breitenfeld, Leiter der Feuerwehr Rödinghausen. Das war auch gleich einer der größeren Einsätze der Nacht, denn die Wurzeln des Baumes mit rund 60 Zentimetern Stammdurchmesser hatten beim Sturz teile des Gehweges weggerissen.

In der Sturmnacht von Mittwoch auf Donnerstag rückte die Rödinghauser Feuerwehr um 2:35 Uhr zum ersten Einsatz aus. „Ein Baum war auf die Kilver Straße gestürzt“, berichtet Marcel Breitenfeld, Leiter der Feuerwehr Rödinghausen. Das war auch gleich einer der größeren Einsätze der Nacht, denn die Wurzeln des Baumes mit rund 60 Zentimetern Stammdurchmesser hatten beim Sturz Teile des Gehweges weggerissen und die Straße beschädigt. „Danach kamen die Meldung praktisch im Minutentakt rein“, sagt Breitenfeld. Alle vier Rödinghauser Einsatzabteilungen seien aktiv gewesen und mit insgesamt 50 Personen rund 30 Mal ausgerückt. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume und größere Äste auf Fahrbahnen. „Ein Ast ist auf einen Stromverteilerkasten gefallen und wir haben den zuständigen Energieversorger darüber informiert.“
Mit im Einsatz waren auch die Mitarbeiter des Rödinghauser Bauhofs. „Die Kollegen der Feuerwehr haben uns um 3.15 Uhr alarmiert und wir sind mit Trecker, Frontlader und Seilwinde im Einsatz gewesen, um die Straßen freizumachen“, sagt Bauhofleiter Andreas Paul. Sechs seiner Leute seien bereits ab Mittwoch 16 Uhr in Bereitschaft gewesen und hatten unter anderem Fahrzeuge mit Absperrmaterialien vorbereitet. „Die haben wir dann auch dringend gebraucht“, so Paul. Die Buersche Straße hätte zum Beispiel bis zum Morgengrauen gesperrt werden müssen, weil die Aufräumarbeiten mit Motorkettensäge dort im Dunkeln zu gefährlich gewesen wären.
Bis zum Donnerstagnachmittag waren die Bauhofmitarbeiter und die Feuerwehrleute mit den Aufräumarbeiten beschäftigt und haben die Straßen von Ästen und groben Verschmutzungen befreit. Menschen sind in der Nacht glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen und größere Sachbeschädigungen gab es zumindest dort, wo die Rödinghauser Feuerwehr im Einsatz war, ebenfalls nicht. „Bei der Fahrt durch die Gemeinde konnte ich allerdings sehen, dass von dem ein oder anderen Haus Dachpfannen herabgeweht worden sind“, sagt Marcel Breitenfeld. Im Wiehengebirge seien stellenweise Bäume umgestürzt, die von den Forsteignern eigenständig beseitigt werden. Auf einem Hof an der Hansastraße krachte eine Eiche auf ein Haus. „Zum Glück wurde das Haus gerade umgebaut und stand leer“, sagt Andreas Paul. Weil die Eiche unter Denkmalschutz stehe, sei dort der Kreis Herford im Einsatz gewesen.
„Die Natur hat uns in dieser Nacht wieder gezeigt, wie gewaltig sie sein kann“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. „Die Bauhofmitarbeiter und allen voran unsere freiwilligen Feuerwehrleute haben uns aber mit ihrem selbstlosen Einsatz vor den Gefahren bewahrt und sich für die Sicherheit der Rödinghauser Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Dafür möchte ich allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich danken