Bereitschaft Winter

Feuerwehr und Bauhof sorgen im Schneechaos für Sicherheit
Viele Einsätze in Rödinghausen – Notbetreuung in Schulen geht weiter
Seit 0:00 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag sind die freiwilligen Helfer der Rödinghauser Feuerwehr in Bereitschaft. „Die Kameraden haben die Nacht im Feuerwehrhaus in Rödinghausen verbracht, um jederzeit ausrücken zu können“, sagt Wehrführer Marcel Breitenfeld. In einem rollierenden System haben sich die Teams von jeweils 16 Einsatzkräften gegenseitig abgelöst. „Das zeigt die gute Zusammenarbeit aller Rödinghauser Löschgruppen“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. Bei den Einsätzen ging es vornehmlich darum, Rettungsfahrzeuge auf dem Weg zum Einsatzort zu unterstützen und Schneebruch von Ästen und Bäumen zu beseitigen. Seit Sonntag 9 Uhr ist auch die örtliche Einsatzleitung unter Führung von Marcel Breitenfeld im Feuerwehrhaus in Schwenningdorf. Insgesamt sind 120 Feuerwehrleute in Alarmbereitschaft.
Um 6 Uhr am Sonntagmorgen starteten alle 14 Mitarbeiter des Rödinghauser Bauhofs damit, die Straßen von Schnee und Verwehungen zu befreien. „Das gestaltete sich zum Teil schwierig“ erklärt Bauhofleiter Andreas Paul. „Da, wo wir geräumt hatten war nach eine Stunde schon wieder alles zugeweht.“ Das Team vom Bauhof wird noch bis 21:30 Uhr im Einsatz sein und morgen früh wieder starten, um die Straßen für den Berufsverkehr vorzubereiten. Die Feuerwehrleute bleiben auch die Nacht auf Montag in Bereitschaft. „Ich möchte mich jetzt schon für das Engagement und den Einsatz der vielen Helfer bedanken“, sagt Marcel Breitenfeld und Bürgermeister Siegfried Lux fügt hinzu: „Das zeigt, wie wertvoll das Ehrenamt in unserer Gesellschaft ist und mein Dank gilt auch den Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute für solche Einsätze freistellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Rödinghausen leisten.“ Alle Beteiligten bedanken sich auch besonders bei Sven Eric Adam, der kurzentschlossen am Sonntag für die Verpflegung der Einsatzkräfte gesorgt hat und bei der Firma Beinke, die beim Winterdienst im Süden der Gemeinde tatkräftig unterstützt hat.
„Die Lage bleibt weiter angespannt und das wird mindestens bis morgen anhalten“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux und appelliert an alle, zu Hause zu bleiben, wenn irgendwie möglich. Trotzdem sorgt die Gemeinde dafür, dass die Notbetreuung in den Schulen am Montag stattfindet. „Soweit die Witterungsverhältnisse das zulassen, fahren die Schulbusse“, sagt Geschäftsbereichsleiter Daniel Müller. „Ich möchte in dieser Situation aber dringend darum bitten, dass wirklich nur die Kinder kommen, die Zuhause nicht betreut werden können.“